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15. November 1999

Ist die Musikausbildung noch zeitgemäß?

Musikschuldirektor Josef Mayr über den Wert musikalischer Ausbildung, steigende Schülerzahlen und die freie Wahl des Instruments.

Im Jahresrückblick 1999 schrieb Musikschuldirektor Josef Mayr über die Musikausbildung. Eine fundierte musikalische Erziehung und das Erlernen eines Instruments seien eines der kostbarsten Geschenke, die wir Kindern auf dem Weg zum Erwachsenwerden mitgeben können. Früher musste man selbst spielen, um sich zu unterhalten, heute genügt ein Knopfdruck. Gerade deshalb fordern der handwerkliche Umgang mit dem Instrument, die musikalische Vorstellungskraft und das Notenlesen die ganze Person.

Dank des Weitblicks der Haager Stadtpolitik wurde vor fast 40 Jahren die Musikschule gegründet. Die Schülerzahlen steigen in allen Fächern, besonders begehrt ist die Frühmusikalische Erziehung bei Vorschulkindern.

Bei der Instrumentenwahl rät er, die Kinder selbst entscheiden zu lassen. Es muss nicht immer Trompete, Gitarre oder Klavier sein, auch Waldhorn, Violine oder Akkordeon wollen gelernt werden. Mädchen und Burschen können jedes Instrument spielen, ob Tuba, Posaune oder Querflöte.

Um den Nachwuchs brauche man sich nicht zu sorgen. Mit dem Jugendblasorchester der Stadt Haag scheint der Bläsernachwuchs für die Stadtkapelle gesichert. Und als Anregung zu Weihnachten nannte er Geschenke für junge und ältere Musiker wie ein eigenes Instrument, Noten, Notenständer, Metronom oder Musikbücher.

Quelle Jahresrückblick 1999, Heft als PDF öffnen

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