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1. September 1995

Musikheimbau schreitet zügig voran

Gemeinsam zupacken war 1995 unser Motto. Über 100 Helfer, Dachgleiche, Fenster, Innenputz und rechtzeitig zum Volksfest ein fertiger Vorplatz.

„Gemeinsam zupacken“ war im abgelaufenen Vereinsjahr das Motto unserer Musikerinnen und Musiker. Nach langen, zähen Verhandlungen mit der Stadtgemeinde konnten wir unser Projekt endlich in Angriff nehmen. Am 6. Oktober 1994 begann das Abtragen der alten Jahnturnhalle. Schon am zweiten Arbeitstag kam es durch einen verspannten Holzbalken zu einem folgenschweren Unfall, der unseren Obmann beinahe ein Ohr gekostet hätte und einen längeren Krankenhausaufenthalt nach sich zog.

Noch geschockt, aber dadurch auch besonders motiviert, hatten wir zehn Tage später die Halle geschliffen, den Keller ausgebaggert und betoniert. Der Wettergott war uns gnädig und der Arbeitseifer schien nicht abzureißen, so konnte Ende Oktober termingerecht die Kellerdecke verlegt werden. Unterstützt von über 100 vereinsfremden Helfern aus örtlichen Vereinen, Körperschaften und von Privatpersonen war am 29. November 1994 die Dachgleiche erreicht. Ein besonderes Lob gilt unseren Musikerinnen und Musikerfrauen, die für die Jause sorgten und an arbeitsintensiven Tagen bis zu 30 Leute verköstigten.

1995 standen der Einbau der Fenster, das Aufstellen der Zwischenmauern, die Sanierung der Fassadeninnenseite und der Innenputz auf dem Programm. Rechtzeitig zum Haager Volksfest wurden auch die hintere Stützmauer und der Vorplatz fertig. So entstand in nur zehn Monaten der Bau mit Vorplatz, getragen von vielen freiwilligen Arbeitsstunden der Vereine, Körperschaften, Freunde, unserer Mitglieder und der Musiker des Jugendblasorchesters.

Heimische Firmen unterstützten uns sehr großzügig. Da wir zum größten Teil auf öffentliche Mittel und Spenden angewiesen sind, prüfen wir alle Angebote sorgfältig und entscheiden uns gemeinsam für die kostengünstigste Variante. Erfreulich war auch das große Interesse der Bevölkerung. Wir bedanken uns bei den vielen Besuchern, die nicht mit leeren Händen auf die Baustelle kamen, sondern sich auch um unser leibliches Wohl sorgten, besonders bei der Bäckerei Johann Rädelspöck, den Gasthäusern Stöffelbauer und Weitenthaler, dem Reisebüro Gelbenegger, der Kunstschmiede Illich Edlinger, dem Weinbau und Buschenschank Johann Paul in Leobendorf und der Weinkellerei Benedikt in Kirchberg am Wagram.

Quelle Jahresrückblick 1995, Heft als PDF öffnen

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